Rauchen schadet der Gesundheit. Das steht nicht einfach nur auf den Zigarettenschachteln, sondern das ist wirklich so.

Rauchen ist ein bedeutender Risikofaktor für zahlreiche schwere Erkrankungen und der bedeutendste Risikofaktor überhaupt für Herz-Kreislauferkrankungen.
Allein in Deutschland sterben jährlich mindestens 106.000 Menschen an den Folgen ihres Tabakkonsums (1). Das sind 290 Personen täglich – das ist in etwa die Passagierzahl eines Jumbojets:

 

– 40 000 an Krebserkrankungen (davon ca. 30.000 an Lungenkrebs)
– 50 000 an Herz-Kreislauferkrankungen
– (min.) 20 000 an Atemwegserkrankungen

Aber neben schlimmen Erkrankungen wie Lungen-, Mundschleimhaut- und Blasenkrebs als Folge des Rauchens, gibt es aber auch Auswirkungen, die Sie jetzt schon spüren können. Hierzu gehören z.B. Mundgeruch, gelbe Zähne, schlechte Kondition beim Sport, schlechtes Aussehen der Haut, eine ständige Abhängigkeit vom Zigarettenkonsum und ein Loch in deinem Geldbeutel.

Jeder trägt die Verantwortung für die eigene Gesundheit.

Je früher Sie aufhören, umso sicherer ist es, dass Sie in der Zukunft keine dauerhaften Schäden davontragen.

 

– Das Risiko eines Reinfarktes kann durch Rauchverzicht um 50% gesenkt werden!  (2)
– Rauchverzicht verbessert selbst bei bestehendem, nicht-kleinzelligem Lungen-Ca die Prognose! (3)
– Ein Rauchstopp ist die einzige Therapie, die das Fortschreiten der COPD aufhalten kann. Ein Rauchstopp bewirkt bereits kurzfristig (innerhalb eines Jahres) eine Verbesserung der Lungenfunktion. (4)
– Diabetiker profitieren von einem Rauchstopp enorm, denn eine Tabakentwöhnung reduziert das Risiko
für Herzkrankheiten deutlich.(5)
– Zahnimplantate gehen Rauchern aufgrund einer entzündlichen Reaktion (Periimplantitis) und Knochenverlust schneller verloren. (6)

Sind Sie sich über den Schaden, den Zigaretten Ihrem Körper zufügen bewusst und möchten daher mit dem Rauchen aufhören?
Dann melden Sie sich für einen unserer Kurse an. Unsere Kurse bestehen aus 5 Einheiten, die innerhalb von 2 Monaten stattfinden.
Gruppenkurse haben den Effekt, dass innerhalb der Gruppe eine mitreißende und positive Dynamik entsteht, der sich kaum ein Gruppenmitglied entziehen kann.

Kursinformationen:

In unseren Kursen werden die aktuell gebräuchlichen und anerkannten Elemente der Verhaltensmodifikation, Psychoedukation und motivierende Gesprächsführung genutzt. Die in diesem Programm angewandte Kombination aus ärztlicher Begleitung, Information und medikamentöser Unterstützung stellt die leitliniengemäße und derzeit erfolgreichste Methode der Tabakentwöhnung dar.

Kursinhalte sind z.B.: allgemeine Informationen und Aufklärung über tabakbedingte Erkrankungen, Motivation, Vorbereitung des Rauchstopps, Erlernen und Nutzen alternativer Strategien zum Rauchen (hier kommen auch Akupunktur und NLP zum Einsatz), Rückfallprophylaxe, ggf. medikamentöse Unterstützung, Stabilisierung der Rauchfreiheit.
Der Programmteilnehmer erhält Informationsmaterialien zum Erlernen alternativer Strategien, zum Umgang mit Entzugserscheinungen, Gewichtsproblemen, Rückfällen sowie Sport und Fitness.
Neben den Terminen besteht die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit der Praxis bei Problemen und Rückfallgefahr. Durch unser Programm und die intensive Betreuung erreichen Sie eine feste Verankerung der neuen Lebenseinstellung „Rauchfrei leben“ in Ihrem Alltag.

Wir verbinden in unseren Gruppenkursen den Effektder Gruppendynamik mit den Vorteilen einer persönlichen Betreuung.
Bei einer maximalen Gruppengröße von 10 Teilnehmern kann neben der Gruppenarbeit auch individuell auf den Einzelnen eingegangen werden.

Kursdaten:

Kursdaten: 13.04.2016     Informationsabend (kostenlos & unverbindlich)
18.04.16, 20.04.16, 25.04.16, 27.04.16, 09.05.16   (Mo/Mi)
Kursdauer: 5x
Kurszeiten: 18.30Uhr – 19.30Uhr
Kursort: Räumlichkeiten des ITF-Wiesbaden
Kurskosten: 250,-€
Bitte fragen Sie wegen unterschiedlicher Erstattungsverfahren auch Ihre Kasse.
Kursrahmen Der Kurs kommt ab 5 Teilnehmern zustande.
Maximale Anzahl sind 10 Teilnehmer.

Unsere Kurse werden als zertifizierte Präventionsangebote von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel bezuschusst (§20 SGB V). Voraussetzung ist  eine regelmäßige Teilnahme.
Wegen uneinheitlicher Erstattungsverfahren, bitten wir Sie, sich diesbezüglich direkt mit Ihrer Kasse in Verbindung zu setzen.

Interessierte Einzelpersonen, Gruppen und Firmen können sich gerne unverbindlich bei uns informieren.

Wir freuen uns auf Sie!

 

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Christine Eichentopf
Seminarleiterin Präventionskurse
Mainzer Str.50
65185 Wiesbaden
Tel: 0176 – 52 96 56 43
Fax: 0611-97155133
eichentopf@itf-wiesbaden.de

(1) U. Mons, Tabakattributable Mortalität in Deutschland und in den deutschen Bundesländern – Berechnungen mit Daten des Mikrozensus und der Todesursachenstatistik, Gesundheitswesen 2010;  (2) Deutsches Krebsforschungszentrum (2009): Tabakatlas Deutschland 2009. DKFZ, Heidelberg. Datenbasis: Todesursachenstatistik 2007, Mikrozensus 2005; Liese et al. Assessing the impact of classical risk factors on myocardial infarction by rate advancement periods. Am J Epidemiol 2000; 152: 884–888); Keil et al. Eur Heart J. 1998 WHO-MONICA-Projekt Augsburg); Bakhru & Erlinger: Smoking cessation and cardiovascular disease risk factors: results from the Third National Health and Nutrition Examination Survey. PLoS Med 2005;2(6): e160.); U.S. Department of Health and Human Services. The Health Benefits of Smoking Cessation. Rockville, MD: U.S. Department of Health and Human Services, Public Health Service, Centers for Disease Control, Center for Chronic Disease Prevention and Health Promotion, Office on Smoking and Health, 1990; Twardella D et al. JACC 2006; 47,4:887-889 ; (3) Zhou W et al. Smoking cessation before diagnosis and survival in early stage non-small cell lung cancer patients. Lung Cancer 20 06; 53: 375-80.  (4) (Parrott S, Godfrey C, Raw M et al. Guidance for commissioners on the cost effectiveness of smoking cessation interventions. Health Educational Authority. Thorax 1998, 53 (Suppl. 5, Pt. 2), S1-S38; Anthonisen et al. JAMA 1994;272:1497-505; Scanlon et al., AJRCCM 2000;161:381-390; Anthonisen et al. Ann Intern Med. 2005;142:233-239.);  (5) Stamler J et al. Diabetes Care 1993; 16:434. Critchley JA, Capewell S. Mortality risk reduction associated with smoking cessation in patients with coronary heart disease: a systematic review. JAMA. 2003 Jul 2;290(1):86-97;  (6) Holm 1994; Johnson GK, Guthmiller JM. The impact of cigarette smoking on periodontal disease and treatment (review). Periodontol 2000. 2007;44:178-94; Strietzel FP, Reichart PA, Kale A et al. (2007). Smoking interferes with the prognosis of dental implant treatment: a systematic review and meta-analysis. Journal of Clinical Periodontology 34, 523-544)